ModusM: Forschung und Publikationen zur Musikerziehung

Über modusm

ModusM ist eine Forschungsgruppe, die sich der empirischen Erforschung von Musikpädagogik und musikalischer Bildung widmet. Der Fokus liegt auf der Analyse von Interaktionen, Prozessen der Wissensgenerierung und soziomateriellen Dimensionen im Musikunterricht. Wir untersuchen, wie Schüler*innen mit Materialien, Instrumenten und digitalen Medien interagieren und welche Rolle diese für ihre musikalischen Erfahrungen spielen. Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Grundlagen für eine zeitgemäße und innovative Musikpädagogik zu schaffen.

Empirische beiträge und forschungsprojekte

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit sind empirische Studien, die verschiedene Aspekte der Musikunterrichtslandschaft beleuchten. Wir analysieren beispielsweise die Interaktionen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen, die Entwicklung von Kompositionsstrategien und die Nutzung digitaler Medien im Musikunterricht. Ziel ist es, fundierte Erkenntnisse für die Praxis zu gewinnen und neue Forschungsfragen zu entwickeln. Die Projekte werden häufig im Rahmen von Netzwerken wie NeDoS durchgeführt.

Publikationen

Die Ergebnisse unserer Forschung werden regelmäßig in Fachzeitschriften und Sammelbänden veröffentlicht. Dazu gehören Arbeiten zu Themen wie die Rolle von Materialien in der Wissensgenerierung, die Entwicklung von Kompositionsstrategien bei Schüler*innen und die Gestaltung von hochschuldidaktischen Aufgabenformaten. Eine detaillierte Übersicht über unsere Publikationen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Ausgewählte publikationen

  • Theisohn, E. & Buchborn, T. (i. Dr.): Auf Stühlen klopfen, kratzen, komponieren? Rekonstruktionen materieller Bezugnahmen in Interaktionen und Prozessen der Wissensgenese im Musikunterricht.
  • Janczik, L. (2022): Die Suche nach dem Klang der Dinge. Strategien der Verklanglichung von Assiziationen in Kompositionsprozessen von Schüler*innen.
  • Meisterernst, M. (2022): „Manchmal hat man ja einfach so Melodien im Kopf“. Sprachbildliche Rekonstruktion von Schüler*Innenvorstellungen zu Komposition.
  • Kranefeld, U., Heberle, K., Duve, J. (2021): Assisting. Reconstructing a cooperation pattern on a video basis among co-teachers in the programme “Jedem Kind ein Instrument”.
  • Höller, K. & Kranefeld, U. (2022): „Was hat denn kein oder ´n abruptes Ende?“. Eine interaktionsanalytische Perspektive auf hochschuldidaktische Problemstellen bei der Irritation künstlerisch-ästhetischer Überzeugungen.
  • Duve, J. & Kranefeld, U. (2022; in Vorbereitung): Macht das Instrument den Unterschied? Soziomaterielle Dimensionen der Differenzkonstruktion im Musikunterricht.

Forschungsschwerpunkte

Unsere Forschung konzentriert sich auf verschiedene Schwerpunkte, darunter die Analyse von soziomateriellen Beziehungen im Musikunterricht, die Rolle digitaler Medien in Kompositionsprozessen und die Entwicklung von innovativen Lehrmethoden. Wir untersuchen, wie Schüler*innen durch die Interaktion mit Instrumenten, Materialien und digitalen Werkzeugen Wissen konstruieren und ihre musikalischen Fähigkeiten entwickeln. Dabei spielen auch Aspekte der kollaborativen Musikgestaltung eine wichtige Rolle.

Kontakt und kooperationen

Wir sind offen für Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und Lehrenden im Bereich der Musikpädagogik. Bei Interesse an gemeinsamen Projekten oder Fragen zu unserer Arbeit kontaktieren Sie uns gerne. ModusM arbeitet eng mit dem Netzwerk Dokumentarische Schulforschung (NeDoS) zusammen und beteiligt sich an verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Musikdidaktik.